Die Tradition der Kinderarbeit

Der Begriff "Kinderarbeit" ist relativ neu. Bis vor wenigen Jahrzehnten war es auch in den heute industrialisierten Staaten nicht üblich, den Lebensabschnitt Kindheit von dem des Erwachsenseins abzugrenzen. Entsprechend neu ist die Frage, ob es für Kinder ein Recht auf Spielen, Freizeit und Selbstentfaltung geben soll. Und ab welchem Alter der "Ernst des Lebens" in Form eines Einstiegs in das Arbeitsleben beginnen soll. Diese Fragen stellen sich je nach sozialem Zusammenhang sehr unterschiedlich: Ein Kind aus einem reichen Umfeld hat in der Regel andere Startbedingungen als eines, geboren im Slum einer Großstadt.

Kinderarbeit im Steinbruch

Erst langsam entstand ein Bewusstsein dafür, dass Kinder in die Schule gehen sollten, anstatt gesundheitsschädliche Arbeit zu verrichten. Regelungen gegen Kinderarbeit betrafen zu Beginn nur die schlimmsten Auswüchse. Großbritannien, Vorreiter der industriellen Revolution, sah als erstes Land einen gesetzlichen Handlungsbedarf. Die Regierung erließ 1802 ein Gesetz, dass die schlimmsten Formen von Kinderarbeit in Fabriken und Minen einschränken sollte.

Doch auch nach Erlass dieses Gesetzes arbeitete ein großer Teil der Kinder. Zum Teil ab dem Alter von fünf Jahren. Eine Untersuchung der Zustände in Fabriken und Minen führte 1833 zum Verbot der Fabrikarbeit für Kinder, die jünger als neun Jahre waren. 1842 folgte eine Einschränkung der Unter-Tage-Arbeit von kleinen Kindern. Ein Zensus ergab 1861, dass immer noch 36,9 Prozent der Jungen im Alter von zehn und 14 Jahren und 20,5 Prozent der Mädchen dieser Altergruppe arbeiteten. Ein Wert, den heute nur ganz wenige Entwicklungsländer übertreffen.

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